Woran Sie einen guten Bräter erkennen und worauf Sie beim Kauf achten sollten:

Als ich mich zu Beginn mit dem Thema Brätern auseinandergesetzt habe, fiel mir direkt der alljährliche Weihnachtsbraten ein, der klassisch mit diesem Kochgeschirr zubereitet wird. Ansonsten verschwindet dieser aber, wie auch die Schmorkasserolle , nach Heiligabend wieder schnell im Schrank und wartet dort auf ihren Einsatz im nächsten Jahr. Ein Fehler, wie ich während eines kürzlichen Gesprächs mit einem befreundeten Koch feststellen musste. Der Bräter ist ein echtes Multitalent in der Küche, das so viel mehr kann, als nur zu schmoren. Denn ein Bräter ist eine echte Allzweckwaffe in der Küche mit der man Gerichte sowohl saftig anbraten als auch herzhaft zubereiten kann. Und mit den richtigen Tipps meines Freundes weiß ich jetzt ganz genau, was ich als Kochanfänger alles mit einem Bräter kreieren kann und worauf man beim Kauf eines neuen Bräters unbedingt achten sollte.

Bräter von Berndes entdecken.


1. Bräter oder Schmorkasserolle?

Bei der Suche nach einem hochwertigen Bräter kommt häufig die Frage auf, ob es einen Unterschied zwischen einem Bräter oder einer Schmorkasserolle gibt. Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen diesen Produkten, da sie für die selben Zwecke eingesetzt werden. Letztlich entscheidet man sich oftmals aufgrund des Fassungsvermögens für das eine oder andere. Es gibt aber auch weitere typische Charakteristiken, die Bräter und Schmortöpfe voneinander unterscheiden.

Bräter vs. Auflaufformen

Ein Bräter hat in der Regel eine rechteckige oder ovale Form und erinnert damit entfernt an eine Auflaufform. Im Gegensatz zu Auflaufformen, kann man Bräter auch als Kochgefäß auf der Herdplatte verwenden. Bräter von Berndes sind sowohl für die Zubereitung Ihrer Speisen im Backofen als auch für das Anbraten und Schmoren auf dem Herd geeignet. 


Schmorkasserollen vs. Kochtöpfe

Schmorkasserollen sind hingegen oft rund, haben breite Griffe sowie einen Glasdeckel und ähneln einem Kochtopf. Im Vergleich mit einem herkömmlichen Kochtopf zeichnen sich Schmorkasserollen und Schmortöpfe vor allem durch ihre geringere Höhe aus. Gemüse und Fleisch lassen sich so kurz scharf anbraten und garen danach weiter im eigenen Saft oder mit zusätzlicher Flüssigkeit. Außerdem können Ihre Speisen in einer Schmorkasserolle problemlos im Ofen weiterschmoren. Bei einigen Schmorkasserollen mit Kunststoffgriffen sind die zulässigen Temperaturen zu beachten. Angegossene Griffe hingegen sind uneingeschränkt backofenfest. 

Schmorkasserollen von Berndes entdecken.


2. Aus welchem Material sollte der Bräter sein?

Die entscheidenden Kriterien bei der Suche eines guten Bräters übernehmen das Material sowie die Verarbeitung. Bei der Verarbeitung sollte darauf geachtet werden, dass der Boden des Bräters solide gestaltet ist und durch besondere Materialien eine besondere Wärmeleitfähigkeit bietet. Dieser Pluspunkt kommt natürlich nur bei der Nutzung auf dem Herd zum Tragen. Dies sorgt für eine bessere Hitzeverteilung beim Kochen im Topf. Beim Material stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, die alle Vor-und Nachteile aufweisen. Dabei muss jeder individuell entscheiden, welche Eigenschaften jeweils mehr Gewicht haben.

Aluminiumguss

Unibräter aus Aluguss

Zu den Alugussbräter

 

  • Vorteil:  Die Bräter aus Aluminium sind extrem leicht und handlich. Außerdem weisen sie eine exzellente Hitzeverteilung und Hitzespeicherung auf. Durch das Aufbringen einer Antihaft-Beschichtung sind die Bräter zudem sehr pflegeleicht. Es brennt nichts and und nach dem Gebrauch lassen sie sich unkompliziert reinigen.
     
  • Nachteil: Beim Erhitzen der Bräter ist ein wenig Geduld nötig, da das Material in der Regel dicker ausgeführt ist.

Edelstahl

Edelstahlbräter

Zu den Edelstahlbräter

 

  • Vorteil: Edelstahl Utensilien sind in deutschen Küchen beliebt und erprobt und sie sind häufig robust und langlebig. In einigen Edelstahlbrätern bringt zudem eine Antihaftversiegelung auf, was einen Nachteil der Edelstahlbräter wieder ausgleicht
     
  • Nachteile: Edelstahl ist ein schlechterer Wärmeleiter als Aluminium und verbraucht deshalb bei Nutzung auf dem Herd mehr Energie. Berndes Bräter kompensieren dies jedoch zum Großteil durch ein durchdachtes Bodendesign. Bei Edelstahl ohne Versiegelung kann es zum leichten Anbrennen von Speisen kommen, die sich etwas schwerer reinigen lassen.

Gusseisen

Gusseisen -

Zu den Gusseisenbräter

 

  • Vorteil: Gusseissen zeichnet sich vor allem durch die sehr gute Hitzeverteilung und Hitzebeständigkeit aus, da dieses Material (ähnlich wie Aluminium) die Wärme speichert und sie konstant an den Braten abgibt. Gusseisenbräter sind sehr beliebt, da das Fleisch besonders zart wird. 
     
  • Nachteile: Einer der Nachteile eines Gusseisenbräters ist sein im Vergleich das deutlich höhere Gewicht. Zudem ist er vergleichsweise pflegeintensiv, bei der Reinigung ist daher vorsichtig geboten.
 

3. Auf den Herd oder in den Backofen?

Zubereitung auf dem Herd

Hier scheiden sich wie so häufig die Geister. Einige sind davon überzeugt, dass gebratene Gerichte auf dem Herd besser sind, andere finden das Schmoren im Backofen geschmacksintensiver. Egal ob braten oder schmoren, das Geheimnis eines guten Bräters ist: er kann beides gleich gut. Sollen Gerichte auf dem Herd zubereitet werden, muss darauf geachtet werden, für welche Herdarten der Bräter geeignet ist. Die Bräter von Berndes sind dabei für alle gängigen Herdarten bestens geeignet. Dazu zählen unter anderem Gas- und Induktionsherde, aber auch Glaskeramik- und Elektroherde.

Zubereitung im Backofen

Bei der Nutzung eines Bräters im Backofen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser auch backofentauglich sind. Alle Bräter von Berndes mit angegossenen Griffen sind beispielsweise uneingeschränkt backofenfest. Dadurch bleiben sie auch bei regelmäßiger Verwendung im Backofen langlebig und abrutschsicher.

Zubereitung im Backofen mit einem Bräter

5. Größe und Form des Bräters

Selbstverständlich gibt es ähnlich wie bei Pfannen, auch bei Brätern verschiedene Größen und Ausführungen. Um Ihnen einen kleinen Überblick über die herkömmlichen Brätergrößen und deren Einsatzgebiete zu geben, hier eine kurze Zusammenfassung:

  • 10 cm: Bei dieser Größe handelt es sich um eine sogenannte Cocotte. In einer Cocotte werden klassischerweise Ragouts, Suppen, Eintöpfe oder Gratins portionsweise zubereitet. Idealerweise für Beilagen geeignet.
  • 20 cm: Auch bei dieser Größe können Ragouts, Suppen, Eintöpfe oder Gratins optimal zubereitet werden. Allerdings in einer größeren Menge.
  • 24 cm: Dies ist die optimale Größe für ein Essen zu zweit. Es lassen sich kleinere Braten herrichten.
  • 28 cm: Die ist gängigste Größe bei den Brätern. Es lassen sich Gerichte wie Braten oder Schmorgerichte für 3 bis 5 Personen zaubern. Der perfekte Bräter für eine Familie.
  • 32 cm: Diese Größe ist für ca. 5 bis 7 Personen geeignet und sollte nur bei genügend Bratfläche benutzt werden.

Neben ovalen Brätern, gibt es auch solche mit einer runden Grundform. Die Bräter mit einer ovalen Form eignen sich am besten bei Gerichten, welche beim Kochen noch zusätzliche Beigaben enthalten. So wird das Fleisch beispielsweise in der Mitte knusprig angebraten, während am Rand ein wenig Platz für die Zugabe von Gemüse herrscht. Außerdem ist die längliche Form besser für Fleischsorten wie Gans oder Ente geeignet. Runde Bräter sind dagegen optimal für Schmortöpfe oder vergleichbares.


6. Checkliste für den Bräter-Kauf:

Und welcher Bräter ist jetzt der Richtige? Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Es hängt von den invidibuellen Anforderungen in der Küche ab, ist am Ende aber auch ein wenig Geschmacksache. Lange Freude bringt in jedem Fall ein verlässlicher, hochwertiger Bräter, da dieser langlebiger ist und das Kochergebnis letztendlich einfach besser schmeckt. Um nicht Gefahr zu laufen einen qualitativ schlechten Bräter zu kaufen, finden Sie im Folgenden eine Checkliste für den Kauf eines hochwertigen Bräters:

 

  • Aus welchem Material besteht der Bräter? (Vorzugsweise Aluminiumguss)
  • Besteht der Boden aus möglichst wärmeleitfähigem Material? (z.B. Aluminium)
  • Kann der Bräter bedenkenlos auf dem Herd eingesetzt werden?
  • Ist der Bräter für alle herkömmlichen Herdarten geeignet?
  • Ist der Bräter backofentauglich?
  • Sind die Griffe an den Bräter angegossen/angeschweißt?

Multitalent b.double round

b.double von Berndes

Universalbräter mit Glasdeckel

Unibräter mit Glasdeckel von Berndes

7. Was kommt in den Bräter? 

Sie haben sich für einen Bräter entschieden und sind nun auf der Suche nach einem leckeren Rezept? Ob klassischer Schweinebraten mit Kruste, knusprige Ente, Schmorrgerichte mit knackigem Gemüse oder leckerer Rinderbraten - mit den Multitalenten können Sie allerhand köstliche Gerichte zaubern. Auf unserem Blog finden Sie einige leckere Rezepte für Bräter: 

Wildschweinkeule

Wildschweinkeule mit Glühweinkirschen

Brot backen im b.double von Berndes - Rezepttipp

Brot backen im b.double round

Rezept Rouladen im Bräter

Heimatlicher Klassiker: Rouladen