Woran Sie eine gute Pfanne erkennen und worauf Sie beim Kauf achten sollten:

Bevor ich bei Berndes im Online Marketing Team angefangen habe, war ich der festen Überzeugung, dass es reicht, wenn ich eine 28 cm Allzweckpfanne im Schrank stehen habe. Egal ob Rührei am Sonntag, Gemüsepfanne oder Steak - bei mir landete alles in dieser einen Pfanne. Dass das Gemüse nicht so richtig knackig wurde und das Rührei in der Pfanne kleben blieb, nahm ich so hin. Um mich auf meinen neuen Job vorzubereiten, holte ich mir Tipps bei meiner Schwester, die gelernte Köchin ist. Seitdem gibt es zwei neue Pfannen in meinem Schrank und ich erkläre hier gerne warum und welche Tipps ich beim Kauf berücksichtigt habe.

1. Was kommt denn heute in die Pfanne?

Für meine Schwester ist es undenkbar, nur zwei Pfannen zu besitzen, denn sie hantiert in der Küche gerne mit Utensilien, die genau für den Einsatzzweck gedacht sind. Sie kocht übrigens täglich. Bei mir bleibt die Küche auch mal kalt - daher reichen mir zwei Pfannen und die sind genau nach meinem Geschmack.

perfekte bratpfanne

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1. Für den Anfang und den Alltag:

  • Bratpfanne: Der Klassiker in der Küche, zum Anbraten von Gemüse, Fleisch, Tofu oder Eierspeisen.
  • Schmorpfanne: Die Schmorpfanne hat im Vergleich zur Bratpfanne einen deutlich höheren Rand. Das ist vor allem vorteilhaft für Gerichte, bei denen Flüssigkeit hinzugefügt wird, wie z.B. Gulasch oder Ragouts.
  • Servierpfanne: Die zwei Griffe erleichtern das Hantieren und daher eignet sich diese Pfanne sehr gut zum Servieren der Speisen am Tisch. Sollten die Griffe und die Pfanne aus einem hitzebeständigen Material bestehen, kann die Servierpfanne natürlich auch im Backofen genutzt werden.
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2. Für fortgeschrittene Köche:

  • Sautierpfanne: Sie ähnelt der Schmorpfanne und ist ebenfalls durch einen hohen Rand gekennzeichnet. Das Sautieren ist eine besondere Form des Kurzbratens. Vor allem wenn Sie Geschnetzeltes oder dünn geschnittenes Gemüse bei hohen Temperaturen braten möchten, sollte eine Sautierpfanne in der Ausstattung nicht fehlen.
  • Grillpfanne: Fleischliebhaber kommen mit dieser Pfanne voll auf ihre Kosten. In der Grillpfanne befinden sich Grillrippen, die beim Braten schöne Grillstreifen zurück lassen. Zudem gibt es einen sehr praktischen Grund, denn der Saft des Grillguts fließt beim Braten in die Zwischenräume und so werden Koteletts, Steaks und Burger-Patties schön knusprig. Bei hohen Temperaturen verbrennt das Fett in den Zwischenräumen, was einen leicht rauchigen Geschmack erzeugt. Auch für Grillgemüse ist diese Pfanne bestens geeignet.
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3. Für Spezialfälle:

  • Crêpespfanne: Wer hat eigentlich behauptet, dass nur Crêpes in dieser Pfanne zubereitet werden dürfen? Durch den flachen Rand wenden Sie Pfannkuchen, Omelettes, Tortillas oder Wraps im Handumdrehen. Und wenn Sie einen Partner suchen, der das perfekte Rührei zubereitet, dann haben Sie ihn jetzt gefunden.
  • Wok: Die Zubereitung im Wok ist aus der chinesischen und südostasiatischen Küche nicht wegzudenken. Ein Wok zeichnet sich durch eine kleine Bodenfläche aus an der die Hitze konzentriert wird. Gemüse bleibt trotz großer Hitze an der hochgezogenen Wandung knackig weil sich die Hitze besser verteilt.

2. Aus welchem Material sollte die Pfanne sein?

Sie haben sich entschieden, welche Pfannen nicht mehr in Ihrer Küche fehlen darf? Prima, dann kommen wir nun zu einem weiteren wichtigen Punkt beim Pfannenkauf: Welches Pfannenmaterial ist für welche Bedürfnisse geeignet? Das Material ist super wichtig, aber das Thema ist auch sehr umfangreich, daher stelle ich hier die Vor- und Nachteile von den gängigen Materialien vor.

Aluminiumguss

Aluminiumguss -

Pfannen aus Aluminiumguss

  • Vorteil: Leicht, aber dennoch sehr robust und mit exzellenter Hitzeverteilung sowie Hitzespeicherung. Pfannen aus Aluminiumguss vereinen deshalb die Robustheit einer Gusseisenpfanne mit einem optimalem Gewicht. Alle Modelle sind mit einer Beschichtung versehen.

  • Nachteil: Ähnlich wie bei Eisenguss muss man etwas Geduld beim Aufheizen der Pfannen mitbringen. Das Material ist dicker, dafür spart man Energie sobald die Pfanne einmal heiß ist.

Edelstahl

Edelstahl -

Pfannen aus Edelstahl

  • Vorteil:Berndes stellt nur Pfannen aus Edelstahl mit einer Innenversiegelung her. So kommt jeder mit diesen Pfannen sehr gut klar und man profitiert gleichzeitig von der Langlebigkeit von Edelstahl.

  • Nachteile: Edelstahl ist ein schlechter Wärmeleiter, so ist die Hitzeverteilung etwas schlechter und braucht mehr Energie. Die Berndes Pfannen kompensieren dies durch einen dicken Boden, der kontinuierlich Energie/Hitze an den Pfannenkörper abgibt.

Gusseisen

Gusseisen -

Pfannen aus Gusseisen

  • Vorteil:Ähnlich wie Alugusspfannen bestechen die Modelle aus Gusseisen durch eine sehr gute Hitzeverteilung und Hitzebeständigkeit. Auch gibt es hier keine klassische Versiegelung, die einer gewissen Abnutzung unterliegt. Für Bratkartoffeln, Steaks oder Schmorgerichte sind Sie super gut geeignet.

  • Nachteile: Die Antihaftwirkung kann mit der Zeit nachlassen, vergleichen Sie eine Keramikpfanne deshalb nie mit einer normalen Antihaftversiegelung. Arbeiten Sie immer mit etwas Fett oder Öl bei der Zubereitung der Gerichte. Mein Tipp: Nussöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl verwenden.

Keramik

Keramik -

Pfannen aus Keramik

  • Vorteil: Pfannen mit Keramikbeschichtung sind sehr viel robuster gegenüber einer normalen Antihaftversiegelung, dazu deutlich hitzebeständiger. Sie können die Pfanne zum Dünsten, Schmoren und scharfen Anbraten nutzen.

  • Nachteil: Die Antihaftbeschichtung lässt mit der Zeit nach, durch die Zugabe von Fett stellt dies aber kein Hindernis da, um auch weiterhin knackige Gerichte zuzubereiten. Zum scharfen Anbraten besser: Nussöle, ansonsten geht auch Sonnenblumenöl oder Rapsöl.

3. Welchen Herd haben Sie zu Hause?

Induktionsherd

Eine oft gestellte Frage: "Ist diese Pfanne auch für einen Induktionsherd geeignet?”Es ist eine sehr wichtige Frage, denn wenn Sie zu Hause mit Induktion kochen, dann benötigen Sie eine Pfanne aus einem magnetischen Material oder eine Pfanne mit einem magnetischen Boden. Ein einfacher Test dafür, ob sich Ihre Pfanne für Induktion eignet, ist wenn ein Magnet am Boden der Pfanne haften bleibt.

Anforderungen an eine induktionsgeeignete Pfanne:

  • Wenigstens die Bodenplatte einer Pfanne sollte aus einem ferromagnetischen Material sein - nur dann funktionieren diese auch auf Induktionsherden. Das Material des Pfannenkörpers ist deshalb oft zweitrangig (und kann deshalb z.B. auch aus Aluminium bestehen)
  • Ein guter Pfannenboden entscheidet bei Induktion über den Wirkungsgrad bzw. die Energieeffizienz. Es kann bei hohen Leistungsstufen ein leichtes Surren oder Brummen auftreten.

Übersicht zu den induktionsgeeigneten Pfannen

herdarten

Elektro-, Glaskeramik- oder Halogenfelder

Auf diesen Herdarten können Sie jede Pfanne verwenden, die plan auf dem Herd aufliegt. Dazu wird bei der Herstellung der Pfannenboden immer leicht konkav vorgeprägt und dehnt sich bei Hitze zur Herdquelle hin aus. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Boden später plan aufliegt. Nur dann wird zum einen die Hitze gleichmäßig und effizient verteilt. Es ist aber auch ein Sicherheitsaspekt: die Pfanne sollte nicht kippeln oder tanzen.

Übersicht: Pfannen ohne Induktion

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Gasherd

Auch bei einem Gasherd können Sie jedes Kochgeschirr verwenden. Bei Kochgeschirr mit einer Außenversiegelung, sollten Sie dennoch darauf achten, ob diese für die Verwendung auf Gas freigegeben sind.

Übersicht: Pfannen von Berndes

gasherd

4. Ab in den Backofen?

Wenn Sie eine Speise nicht nur auf dem Herd zubereiten wollen, sondern die Pfanne dann auch noch zum Überbacken oder Garen in den Backofen kommt, dann bieten sich hitzebeständige Pfannen an. Dazu gehört natürlich auch, dass der Stiel oder die Griffe ebenfalls aus hitzebeständigem Material sind oder sich abnehmen lassen.

Übersicht: Backofengeeignete Pfannen

Klick: Cleveres System mit abnehmbarem Pfannenstiel

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bratpfanne-28cm

5. Größe der Pfanne

Um ganz ehrlich zu sein: Es gibt Gerichte, von denen könnte ich eine Familienportion verputzen. Bei anderen Speisen sind große Pfannen aber einfach überdimensioniert. Die üblichen Pfannengrößen sind 24 cm oder 28 cm.

Für einen Singlehaushalt bietet es sich an, eine kleine Pfanne 20 cm und eine mittelgroße Pfanne 24 cm im Schrank zu haben. Bei einem Familienhaushalt, darf es auch etwas größer sein und dort kommt dann schon eher eine große Pfanne 28 cm oder auch eine sehr große Pfanne 32 cm zum Einsatz. Nachfolgend möchte ich Ihnen gerne einige Beispiel für den Einsatz und die optimale Größe einer Pfanne aufzeigen:

  • 20 cm: Ausreichend für den Single-Haushalt, den kleinen Hunger und zur Zubereitung von Beilagen oder Spiegeleiern,
  • 24 cm: Die perfekte Pfannegröße für 1-2 Personen,
  • 28 cm: Die gängigste Pfannengröße, ideal für zwei bis drei Stücke Fleisch. Diese Pfannengröße sollte in jeder Familienküche zu finden sein, ideal für 3-5 Personen,
  • 32 cm: Eine große Pfanne, die für Portionen für ca. 5 - 7 Personen geeignet ist. Diese Pfannengröße sollte nur verwendet werden, wenn viel Bratfläche benötigt wird.


Und welche Pfanne hat das Rennen gemacht?

In meiner Küche haben zwei neue Pfannen das vorhandene Kochgeschirr ergänzt:

1. Servierpfanne/Schmorkasserolle aus Aluminumguss mit Glasdeckel: Da ich gerne frisches saisonales Gemüse mit Nudeln und Kartoffeln kombiniere, eignet sich eine Servierpfanne sehr gut für die Zubereitung. Die Pfanne sieht auch direkt auf dem Tisch sehr gut aus und durch die angegossenen Griffe ist auch die Nutzung im Backofen uneingeschränkt möglich.

Schmorkasserolle 28 cm mit Glasdeckel

2. Bratpfanne/Grillpfanne: Bei dieser Pfanne musste ich mich erstmal an die Form gewöhnen - aber wer hat eigentlich behauptet, dass eine Grillpfanne immer rund sein muss?! Wir bereiten in dieser Grillpfanne sehr gerne Steaks, Tofu oder auch Gemüse (einfach große Stücke in die Pfanne geben - sehr lecker) zu. Durch die Stege in der Pfanne entsteht ein unübersehbares Grillmuster und der Duft beim Braten ist definitiv nicht zu übertreffen.

Die Pfanne ist aus der Berndes Serie "Bonanza" und ist sofort an dem rustikalen Stiel aus Sauerländer Esche zu erkennen. Aufgepasst: Es gibt extra Modelle, die sich auch für Induktion eignen.

Grillpfanne 24x24 cm Bonanza (eckig)

Grillpfanne 24 cm Bonanza (rund)

Servierpfanne mit Glasdeckel

Servierpfanne mit Glasdeckel -

Grillpfanne Bonanza mit Holzstiel

Grillpfanne Bonanza mit Holzstiel -